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Historie

Eckdaten: Gründung, Gemeinnützigkeit, Namensgebung

In Zeiten größter Wohnungsnot ergreifen 60 Siegener Bürger die Initiative: 1909 wird zum Gründungsjahr der WGSeG – ursprünglich Beamten-Wohnungsverein zu Siegen. Die Unternehmung steht allen Bevölkerungsschichten offen. 1934 erfolgt die Anerkennung als Gemeinnütziges Wohnungsunternehmen. Ihren heutigen Namen erhält die Wohnstättengenossenschaft Siegen eG – kurz WGSeG – nach dem Zusammenschluss mit der Siegener Baugenossenschaft „Glückauf“ und der Handwerker-Baugenossenschaft im Jahr 1941.

1911: Das erste Wohnhaus

Mit viel Eigenleistung werden zu dieser Zeit Wohnhäuser errichtet; das erste in der Emilienstraße 61. Es gehört bis heute zum Bestand der WGSeG.

Vor der Sanierung

Nach der Sanierung 2018

1925–1945: Kriegsfolgen

Die Bautätigkeit kann der Verein nach dem 1. Weltkrieg zunächst wieder 1925 – nach Einführung der Goldmark – aufnehmen. Bis 1939 werden 214 Mietwohnungen und 40 Eigenheime fertiggestellt. 1944/45 wird Siegen durch Bombardements zu 80 % zerstört. Die Genossenschaft verliert einen erheblichen Teil der Wohnungen.

Ab 1948: Goldene Jahre

Eine Verbesserung der Baumöglichkeiten bringt erst die Währungsreform – und damit ein neues Fundament für die Weiterentwicklung der Genossenschaft.

1950 bis 1960 werden mit Hilfe des Landes 82 Wohnungen am Siegener Lindenberg errichtet. Dort entstehen Anfang der 60er Jahre zudem 40 Reiheneigenheime, die an die Mitglieder verkauft werden.

Bezugsfertig …

1971: Dillenburger Straße 82–86: 40 Wohneinheiten

1980: Giersbergstraße 160–164: Wohnanlage mit 36 Vermietungseinheiten

1983: Wallauer Weg 12–14: 34 öffentlich geförderte Wohnungen

1991: Am Galgenberg 9–13: 21 Wohneinheiten

1997: Fludersbach 94–98: Neubau von 21 Wohnungen

2005 Am Galgenberg 2: 6-Liter-Haus

2005 Roonstr. 1–3, Moltkestr. 6–10: Ankauf von 5 Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 28 Wohnungen und 8 Garagen

2006 Dillenburger Str. 68–70, 73–85, Weilburger Str. 10–26: 87 Wohnungen gehen in das Eigentum der WGSeG über.

2008 Wetzlarer Straße 29–45: Solarsiedlung NRW (Modernisierung von 54 Wohnungen)

2008/2009 Frankfurter Straße 16: Altengerechtes Wohnen (Neubau von 21 Wohnungen)

2016 Charlottenstraße: Klimaschutzsiedlung NRW, Mehrgenerationen-Siedlung (Modernisierung von 80 Wohnungen, sowie Neubau von 8 Wohnungen durch Aufstockung)