Klimaschutzsiedlung in Siegen

Remmel: „NRW setzt mit neuen Klimaschutzsiedlungen Vorreiterrolle beim Klimaschutz fort“

Nächste Klimaschutzsiedlung entsteht in Siegen. Klimaschutzminister Johannes Remmel übergibt Zuwendungsbescheid über 350.000 Euro für energetische Sanierung der Wohnanlage Charlottenstraße.

Neues TeNordrhein-Westfalen forciert seine Vorreiterrolle beim Klimaschutz in Deutschland. In Siegen entsteht nun eine weitere Klimaschutzsiedlung in NRW. Sie ist Teil des Projektes „100 Klimaschutzsiedlungen in NRW“, das von der Landesregierung unterstützt wird. Ziel des NRW-Vorzeigeprojektes ist es, die klimaschädlichen CO2-Emmissionen im Neubau und bei der Sanierung unter klimafreundlichen Gesichtspunkten konsequent zu reduzieren. Hierfür können alle Technologien eingesetzt werden, die zur CO2-Einsparung geeignet sind. Die finanzielle Unterstützung erfolgt über das Programm progres.NRW. Fast 50 Sanierungs- oder Neubauprojekte haben bereits den Status „Klimaschutzsiedlung“ verliehen bekommen.
Umwelt- und Klimaminister Johannes Remmel übergab nun der Wohnstättengenossenschaft Siegen den Zuwendungsbescheid für die energetische Sanierung der Siedlung Charlottenstraße.

„Die Klimaschutzsiedlungen in NRW sind eine Erfolgsgeschichte für den Klimaschutz, aber auch ein wichtiges Element der gelingenden Energiewende. Klima schützen und Energie einsparen: Das sind keine Gegensätze, sondern sie gehören zusammen. In Siegen wird dieses Prinzip vorbildlich umgesetzt“, so Minister Remmel.

NRW setzt mit dem Programm „100 Klimaschutzsiedlungen“ den Maßnahmenkatalog für eine erfolgreiche Energiewende und ambitionierten Klimaschutz fort. Remmel: „NRW hat in Deutschland eine Vorreiterrolle eingenommen – beim Klimaschutz und der beschleunigten Energiewende. Mit dem Entwurf für das erste deutsche Klimaschutzgesetz und dem Klimaschutzplan, der derzeit unter breiter Beteiligung erarbeitet wird, haben wir zudem Planungssicherheit für die nächsten 30 bis 40 Jahre geschaffen.

Etwa ein Drittel des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland wird für die Beheizung von Wohnräumen und die Warmwassererzeugung in Gebäuden benötigt. Somit spielt das energieeffiziente Bauen und die energetische Sanierung von Gebäuden für den Klimaschutz und die beschleunigte Energiewende eine wichtige Rolle. Mit dem Bau und der Sanierung von kompletten Siedlungen eröffnen sich weitreichende Möglichkeiten zur CO2-Reduzierung: Planer und Investoren können dabei die gesamte Bandbreite der Effizienztechnologien und der Erneuerbaren Energien einsetzen. Insgesamt stehen bereits heute Klimaschutzsiedlungen für mehr als 7.000 Bewohner vor der Realisierung und bilden einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Energiewende.

Die Siedlung Charlottenstraße in Siegen soll nun durch die energetische Sanierung von 88 Wohneinheiten zur „Klimaschutzsiedlung NRW“ werden.
Die Sanierung sieht eine intensive Dämmung aller Gebäude vor, damit der Drei-Liter-Standard erreicht werden kann. Installiert werden Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, Sole-Wasser-Wärmepumpen für Heizung und Warmwasser sowie Photovoltaik-Anlagen für die Stromversorgung.
„Mit der klimaschutzgerechten Sanierung unserer Wohnanlage wollen wir unseren Teil zur erfolgreichen Energiewende beitragen“, so Hans-Georg Haut, geschäftsführender Vorstand der Wohnstättengenossenschaft Siegen. „Auch aus ökonomischen Gesichtspunkten lohnt sich die Sanierung. Unser Motto lautet seit Jahren: Energie, die wir nicht benötigen, müssen wir nicht kaufen und unsere Mieter nicht teuer bezahlen.“

 

Quelle: http://www.100-klimaschutzsiedlungen.de/remmel-nrw-setzt-mit-neuen-klimaschutzsiedlungen-vorreiterrolle-beim-klimaschutz-fort-21080.asp

 

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